Undavs Vertragsverhandlungen stocken: Schockierende Forderung des Stürmers zwingt zur endgültigen Entscheidung

Undavs Vertragsverhandlungen stocken: Schockierende Forderung des Stürmers zwingt zur endgültigen Entscheidung

Die Mercedes-Benz Arena ist den Jubel der Fans nach einem Tor von Deniz Undav gewohnt. Doch hinter den Kulissen tickt nun gespannt die Uhr.

Im Endspurt der Bundesliga-Saison 2025/26 befindet sich der VfB Stuttgart in einer heiklen Verhandlungssituation. Der „Cleverle“, der in nur 104 Spielen für den Verein 50 Tore erzielt hat, hat die Bombe platzen lassen. Laut Sky Germany und neuzigplus fordert der deutsche Nationalspieler ein Rekordgehalt von 6 Millionen Euro pro Jahr, um den Vertrag zu unterschreiben.

Für einen Verein, der sich seiner Finanzdisziplin rühmt, ist dies nicht einfach nur eine Verhandlung – es ist ein entscheidender Moment für das gesamte Projekt.

Die Zahlen lügen nicht

Schauen wir uns an, warum Undav sich ermutigt fühlt, eine solche Summe zu fordern. Der Mann spielt aktuell auf Weltklasseniveau. Mit 18 Toren in der Bundesliga ist er der zweitbeste Torschütze der Liga, nur übertroffen vom unvergleichlichen Harry Kane.

Sein Vertrag, der bis 2027 läuft, bringt ihm angeblich 4,5 Millionen Euro jährlich ein. Das ist zwar eine stattliche Summe, doch Undavs Berater argumentieren, dass seine Leistung – fast in jedem zweiten Spiel ein Tor – ein Gehalt rechtfertigt, das der Liga-Spitze entspricht. Er trifft nicht nur, er trägt die Last der Offensive für einen Tabellendritten.

Das „Stuttgarter Dilemma“

Hier wird die Sache für Sportvorstand Fabian Wohlgemuth knifflig.

Wohlgemuth hat seinen Wunsch, Undav zu halten, öffentlich geäußert. Gegenüber Sport Bild äußerte er sich zuversichtlich hinsichtlich einer Vertragsverlängerung über 2027 hinaus und fügte hinzu, dass Stuttgart aus Undavs Sicht „wahrscheinlich keine schlechte Adresse“ sei. Diesen Optimismus dämpfte er jedoch umgehend mit einem Realitätscheck: Der Verein habe „finanzielle Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen“.

Ein Gehalt von 6 Millionen Euro würde Stuttgarts Gehaltsstruktur sprengen.

Die Frage, die Wohlgemuth beantworten muss, lautet: Ist ein 29-jähriger Stürmer es wert, die gesamte finanzielle Hierarchie des Kaders zu destabilisieren? Was passiert, wenn Angelo Stiller oder Chris Führich eine Gehaltserhöhung fordern, falls Undav 6 Millionen Euro erhält?

Eine harte Frist rückt näher

Die Dringlichkeit liegt hier nicht nur im Geld, sondern auch im Vermögensmanagement. Wohlgemuth hat eines unmissverständlich klargestellt: Undav wird nicht ablösefrei wechseln.

Da der Vertrag 2027 ausläuft, ist der Sommer 2026 das letzte Transferfenster, in dem Stuttgart eine hohe Ablösesumme erzielen kann. „Im letzten Vertragsjahr einen ablösefreien Wechsel zu riskieren, ist definitiv nicht unser Plan“, stellte Wohlgemuth entschieden klar.

Damit werden die nächsten Monate zur entscheidenden Phase. Entweder Undav senkt seine Forderungen und unterschreibt den Rekordvertrag, oder der Verein wird gezwungen sein, Angebote von Premier-League-Klubs oder europäischen Topklubs anzunehmen, um seinen Spieler zu verkaufen.

Das Urteil

Das wirkt anders als die üblichen Verhandlungstaktiken. Undav liebt Stuttgart – die Fans lieben seinen frechen Charakter und seinen unermüdlichen Torinstinkt. Doch die Fußballkarriere ist kurz, und mit 29 Jahren ist dies sein letzter großer Vertrag.

Zahlt Stuttgart, signalisiert der Verein, dass er bereit ist, in der Königsklasse mitzuspielen. Bleibt er hartnäckig, riskiert er, seinen Topstürmer im denkbar ungünstigsten Moment zu verlieren.

Eines ist sicher: Die nächsten 90 Tage werden über die Zukunft des Angriffs des VfB Stuttgart entscheiden.

Ist Undav Ihrer Meinung nach eine so hohe Ablösesumme wert? Oder sollte Stuttgart die Chance nutzen, solange sie noch besteht? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren unten mit.

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