Offiziell: Sidiki Cherif ist Frankfurts neue Waffe. Seine erste Botschaft an die Fans wird Gänsehaut verursachen.
Frankfurt am Main – Das Warten hat ein Ende. Spekulationen, Gerüchte und Teaser in den sozialen Medien haben nun ihren Höhepunkt erreicht und ein klares Signal an die gesamte Bundesliga gesendet. Eintracht Frankfurt hat Sidiki Cherif offiziell als ihren Top-Neuzugang vorgestellt. Der 24-jährige Stürmer kommt nicht nur mit beeindruckenden Highlights im Gepäck, sondern auch mit einer Botschaft, die die leidenschaftlichen Fans des Vereins sofort begeistert hat.
Nach zähen Verhandlungen sicherte sich Frankfurt die Dienste des in Frankreich geborenen malischen Nationalspielers von Stade Rennes aus der Ligue 1. Die Ablösesumme, die sich mutmaßlich auf rund 35 Millionen Euro beläuft, unterstreicht den Ehrgeiz des Vereins, an die jüngsten Erfolge im Europapokal anzuknüpfen und sich in der deutschen Elite zu etablieren. Cherif, bekannt für sein atemberaubendes Tempo, seine technische Brillanz und seinen eiskalten Torinstinkt, hat einen Fünfjahresvertrag im Deutschen Bank Park unterschrieben.
Sportdirektor Markus Krösche konnte seine Begeisterung kaum verbergen: „Sidiki ist ein Spieler, den wir schon lange bewundern. Er verkörpert den modernen, dynamischen und aggressiven Fußballstil, den wir bei Eintracht Frankfurt spielen wollen. Er ist vielseitig, torgefährlich im letzten Drittel und besitzt die nötige Persönlichkeit, um unter Druck zu glänzen. Er ist nicht einfach nur eine Verpflichtung, er ist ein Ausrufezeichen.“
Eine Waffe, geschmiedet im Feuer
Cherifs Aufstieg war kometenhaft. Als Produkt der berühmten Jugendakademie von Le Havre feierte er seinen Durchbruch bei Rennes, wo seine Leistungen in der Ligue 1 und der Europa League europaweit für Aufsehen sorgten. In der vergangenen Saison erzielte er 18 Tore und 11 Assists – eine Bilanz, die ihn zu einem der begehrtesten jungen Angreifer Europas machte.
Doch es sind nicht nur die Zahlen, die die Scouts von Frankfurt beeindruckten. Sein Profil passt perfekt: ein Linksfuß, der die gesamte Offensive bekleiden kann, von rechts nach innen zieht, um seinen charakteristischen Schlenzer zu erzielen, oder mit seiner explosiven Antrittsschnelligkeit Räume hinter der Abwehr nutzt. In einem System, das auf schnelles Umschalten und hohe Intensität setzt, scheint Cherif taktisch ideal ins Spiel zu passen.
Die Botschaft, die durch den Wald hallte
Doch weder die Ablösesumme noch das Lob des Sportdirektors machten den Moment wirklich unvergesslich. Es war Cherifs erste direkte Ansprache an die Fans von Eintracht Frankfurt, die er in einem kurzen Video hielt, das der Verein kurz nach der Bekanntgabe des Transfers veröffentlichte.
Mitten im leeren, legendären Deutsche Bank Park, umgeben von den Schatten der Tribünen, verzichtete Cherif auf die üblichen Floskeln. In schlichtem schwarzem Trainingsanzug blickte er direkt in die Kamera, seine Stimme ruhig, aber voller Überzeugung.
„Ich habe die Gesänge aus dem Waldstadion schon aus Hunderten von Kilometern Entfernung gehört“, begann er in sorgfältig gesprochenem Deutsch – eine Geste, die nicht unbemerkt blieb. „Ich habe die Leuchtraketen gesehen, die europäische Nächte erhellten. Ich habe die Energie gespürt, die ihr erzeugt. Ich bin nicht nur zum Spielen hierhergekommen. Ich bin hier, um zu kämpfen. Um in diesen Farben zu bluten. Dieses Stadion ist keine Bühne; es ist eine Festung. Und ab heute stehe ich mit euch an der Mauer.“
„Sie nennen mich eine Waffe. Gut. Aber eine Waffe ist nichts ohne die Hand, die sie führt. Ihr seid diese Hand. Gemeinsam werden wir jagen. Gemeinsam werden wir neue Geschichten schreiben. Macht euch bereit. Ich bin Sidiki Cherif, und mein Herz ist bereits schwarz, rot und weiß.“
Das Video endet mit einem kaum merklichen Lächeln, bevor das Vereinswappen eingeblendet wird.
Eine Gänsehaut der Vorfreude
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die sozialen Medien explodierten, Fanforen und Podcasts analysierten jedes Wort. Die bewusste Verwendung des Namens „Waldstadion“, der traditionellen Bezeichnung des Stadions, die von den Fans nach wie vor geschätzt wird, die Symbolik von Einheit und Kampfgeist – es war eine Botschaft, die nicht nur dazu diente, einen Spieler vorzustellen, sondern auch sofort eine Verbindung herzustellen.
„Es ist Gänsehaut pur“, sagte Anika Bauer, langjähriges Mitglied des Fanclubs. „Man hört so viele Spieler über ‚Projekte‘ und ‚Herausforderungen‘ reden. Das war anders. Hier ging es um Zugehörigkeit. Er sprach von uns. Er versteht schon jetzt, was es bedeutet, hier zu sein. Wir können es kaum erwarten, ihn gebührend zu begrüßen und seinen Namen zu singen.“
Trainer Dino Toppmöller hat nun die explosive Offensivkraft, die sein System so dringend braucht. Die Aussicht, dass Cherif mit Spielern wie Kolo Muani (sollte er bleiben), Marmoush und Götze zusammenspielt, ist für Frankfurt verlockend und für die Abwehrreihen der Bundesliga beunruhigend.
Sidiki Cherif ist da. Er gilt als die neue Waffe. Und wenn man seiner ersten Botschaft Glauben schenken darf, ist er bereit, sich dem harten Wettbewerb zu stellen. Die Bundesliga ist gewarnt.

Leave a Reply